Wohn- und Geschäftshaus

Wohn- und Geschäftshaus
Memmingen

Zeitalter des urbanen
Holz-Hybridbaus in Deutschland eingeläutet

Zeitalter des urbanen

Jedes Bauwerk ein Pionierprojekt: Mit einem Wohn- und Geschäftshaus in der Memminger Innenstadt wurde erstmals ein Gebäude mit der innovativen Holz-Hybridbauweise von Cree in der Bundesrepublik realisiert. Und: Erstmals wurde Wohnraum im LCT-System gebaut! Das Errichten der drei Stockwerke mit Büros und Penthouse-Apartments dauerte gerade mal eine Woche. Die Herstellung der Wandelemente und die Montage übernahm Sohm HolzBautechnik in Alberschwende, die Holz-Beton-Verbunddecken kamen von Dobler in Kaufbeuren.

Auch die Umgebung wurde nachhaltig gestaltet: Der auf dem Grundstück vorhandene Altbaumbestand wurde erhalten.

Die wichtigsten Daten

Fertigstellung: Dezember 2015

Dimensionen: 3 Stockwerke, H: 11 m, B: 20 m, L: 20 m

Systembesonderheiten: Holz-Beton-Verbundsystem mit abgelösten Randbalken erlaubt variable Stützenabstände, Rücksprünge erfordern Abhängung darunterliegender Deckenfelder, Haustechnik-Installation im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss erstmals ohne Deckenkoffer

Fläche: 800 m2 Mietfläche (davon 600 m2 Büro- und 200 m2 Wohnfläche), 600 m2 Tiefgarage im UG, Bruttogeschossfläche: 1600 m2

Architektur: Entwurfsplanung by Cree, Ausführungsplanung by Architekt Hermann Hagspiel. Holz-Beton-Verbunddecke im Wohnbereich offen einsehbar und installationsfrei. Raumhöhe überall gleich, da Haustechnik-Installationen erstmals ohne Deckenkoffer. Holzfassade aus heimischem Lärchenholz.

Energiestandard: EnEV 2014, erhöhte Luftdichtigkeit

Fensterflächen: Dreifachverglasung, Holz-Aluminium-Fenster

Betriebskosten: Grundwassernutzung für Heizen und Kühlen, ausnahmslos LED-Beleuchtung

Raumtemperatur: deckenintegrierte Heiz-Kühl-Paneele, Heizung über Grundwasserwärmepumpe, freie Kühlung (Grundwasser)

Luftqualität: Lüftung geschossweise dezentral mit Wärmerückgewinnung, Lüftungsflügel (opak) erlauben natürliche Lüftung

Intelligente Gebäudetechniksteuerung: Büroleuchten mit Anwesenheitserkennung und Tageslichtsensor

Ausstattung: Lehmputz, barrierefreier Zugang. Repräsentative Ausbauqualität und Schallschutz für höchste Vertraulichkeitsanforderungen, da Bank als Bauherr

Beleuchtung: ausnahmslos LED-Beleuchtung

Fußbodenaufbau: schalltechnisch optimierter Installationsdoppelboden, Massivholzparkett

Raumaufteilung: Im 2. Obergeschoss erstmals Wohnnutzung im LCT-System durch Penthouse-Wohnungen, flexible Raumeinteilung durch komplett stützenfreien Innenraum möglich

Vorteile

Holz-Beton-Verbundsystem mit abgelösten Randbalken erlaubt variable Stützenabstände

Rücksprünge erfordern Abhängung darunterliegender Deckenfelder

Haustechnik-Installation im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss erstmals ohne Deckenkoffer

Aufstockung Zentrale Wagner GmbH

Aufstockung Zentrale Wagner GmbH
Nüziders

Hybriddecke
2.0

Hybriddecke

Die Deckenelemente des Holz-Hybridbausystems von Cree wurden verfeinert: Die „Hybriddecke 2.0“ ermöglicht es, Beton und Holz separat anzufertigen und erst vor Ort zusammenzufügen. Vorteil: Die neue Systemdecke kann zentimetergenau ausgemessen und eingebaut werden. Dadurch ist das System noch flexibler geworden. Weiteres Plus: Die Heiz- und Kühlleitungen sind nun direkt in den Beton eingegossen, die bislang benötigten Metallpaneele im Balkenfeld zur Installation der Haustechnik fallen weg. Das spart Ressourcen.

Der erste Einsatz der „Hybriddecke 2.0“ war in der Zentrale des Anlagenbauers Wagner GmbH in Nüziders. In Form eines Ersatzneubaus wurde beim bestehenden Gebäude ein Stockwerk abgerissen, an dessen Stelle zwei neue in der innovativen Holz-Hybridbauweise aufgebaut wurden. Die Holzelemente stammen vom Bregenzerwälder Unternehmen Sohm HolzBautechnik, das auch für die Montage verantwortlich zeichnete. Die Betonteile kamen von Ammann Bau aus Nenzing. Cree war als Technologieentwickler und Qualitätskontrolleur beteiligt.

Die wichtigsten Daten

Fertigstellung: Dezember 2014

Dimensionen: 2 Stockwerke, H: 7 m, B: 15 m, L: 31 m (Aufstockung)

Systembesonderheiten: Holz-Beton-Verbundsystem „aufgelöst“ mit nachträglichem Schraubverbund, Betonspiegel der Decke erstmals mit integrierter Heiz-/Kühlfunktion

Fläche: 1100 m2 Nutzfläche, 1700 m2 Bruttogeschossfläche

Architektur: designed by Hermann Kaufmann. Aufstockung auf bestehendes Sockelgeschoss, da Gewichtsvorteil gegenüber Massivbauweise und Kostenvorteil gegenüber Vollholzbauweise. Holz-Beton-Verbunddecke offen einsehbar. Ziegel-Vorsatzschale nachträglich vorgeblendet

Energiestandard: Niedrigenergiebauweise

Fensterflächen: Dreifachverglasung, sehr große Fensterflächen (4 x 2 m)

Betriebskosten: Grundwassernutzung für Heizen und Kühlen

Raumtemperatur: Betonspiegel der Verbunddecke mit integrierter Heiz-/Kühlfunktion, Heizung über Grundwasserwärmepumpe, freie Kühlung (Grundwasser)

Beleuchtung: Leuchten-Auslässe deckenintegriert

Fußbodenaufbau: Installationsdoppelboden

Raumaufteilung: flexible Raumeinteilung durch komplett stützenfreien Innenraum möglich

Vorteile

Holz-Beton-Verbundsystem „aufgelöst“ mit nachträglichem Schraubverbund

Betonspiegel der Decke erstmals mit integrierter Heiz-/Kühlfunktion

Die „Hybriddecke 2.0“ ermöglicht es, Beton und Holz separat anzufertigen und erst vor Ort zusammenzufügen.

Vorteil: Die neue Systemdecke kann zentimetergenau ausgemessen und eingebaut werden. Dadurch ist das System noch flexibler geworden.

IZM

IZM
Illwerke Zentrum Montafon

Großer
natürlicher Raum

Großer

 

Großes muss sich nicht in Höhe ausdrücken. Für die Illwerke AG realisierte Cree einen LifeCycle Tower mit 120 m Länge und knapp 10.000 m² Nutzfläche im Montafon/Österreich: das IZM (Illwerke Zentrum Montafon).

Der erste Kundenauftrag von Cree ist gleichzeitig ein Vorzeigeobjekt – ein Wasserkraft-Kompetenzzentrum mit Betriebsrestaurant und Besucherzentrum für die Illwerke in Vandans, Montafon.

 

 

Die wichtigsten Daten

Fertigstellung: Dezember 2012

Dimensionen: UG, EG, 4 OG´s. Höhe 21 m, Breite 16 m, Länge 120 m

Fläche: Nutzfläche 10.000 m², Bruttogeschossfläche 11.497 m²

Architektur: designed by Hermann Kaufmann, Fassaden überwiegend aus Holz, sichtbares Holztragwerk, Eingangsfoyer

Energiestandard: Passivhaustechnologie

Fensterflächen: Eichenholz, Dreifachverglasung

Betriebskosten: optimiert durch automatisches Energieverbrauchs-Monitoring

Raumtemperatur: deckenintegrierte Heiz-Kühl-Paneele, Fensterkontakte zur Vermeidung von Energieverlusten

Luftqualität: Komfortlüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung, automatische Steuerung über CO2-Messung

Intelligente Gebäudetechniksteuerung: Jalousien mit automatisch gesteuertem Motorantrieb, präsenz- und tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung

Ausstattung: elektronisches Zutrittssystem, Personenaufzug, Lichtwellenleiter-Verkabelung, individuelle Energieverbrauchs-Visualisierung

Beleuchtung: Grundbeleuchtung der Allgemeinflächen, individuelle Bürobeleuchtung in LED-Technologie

Fußbodenaufbau: schalltechnisch optimiertes Doppelbodensystem

Raumaufteilung: individuell gestaltbar in Trockenbauweise oder mit Systemtrennwänden

Hohe Sicherheitsstandards: Sprinkler und Brandmeldeanlage

Lagerflächen: auf jedem Stockwerk

Vorteile

Beste Lebensqualität

Individuelle Raumgestaltung

Niedrige Betriebskosten

Verringerung des CO2-Ausstoßes

Internationales Leuchtturmprojekt

Positionierung im Umfeld nachhaltiger Unternehmen und Organisationen

LCT

LCT
ONE

Der LCT ONE,
der erste Lifecycle
Tower der Welt

Der LCT ONE,

 

Nicht umsonst trägt der erste LifeCycle Tower die Nummer Eins. Denn niemals zuvor wurde ein Gebäude dieser Art errichtet. Der LCT ONE in Dornbirn ist eine internationale Sensation und setzt in jeglicher Hinsicht neue Maßstäbe.

Dieses achtstöckige Vorzeigeprojekt ist größtenteils als Bürogebäude vorgesehen. Darüber hinaus soll der LCT ONE eine weitere Aufgabe erfüllen: als „LifeCycle Hub“, der Besuchern als Showroom und/oder Museum für nachhaltige Lösungen offensteht.

 

 

Die wichtigsten Daten

Fertigstellung: Nov. 2012

Dimensionen: 8 Stockwerke, Höhe 27 m, Breite 13 m, Länge 24 m

Flächen: individuelle Mietflächengrößen 50 m2 - 1.600 m2

Architektur: designed by Hermann Kaufmann, Fassaden aus Recycling-Verbundmetall, sichtbares Holztragwerk, Eingangsfoyer

Energiestandard: Passivhaustechnologie

Fensterflächen: Dreifachverglasung

Betriebskosten: optimiert durch automatisches Energieverbrauchs-Monitoring

Raumtemperatur: deckenintegrierte Heiz-Kühl-Paneele Fensterkontakte zur Vermeidung von Energieverlusten

Luftqualität: Komfortlüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung, automatische Steuerung über CO2 Messung

Intelligente Gebäudetechniksteuerung: Jalousien mit automatisch gesteuertem Motorantrieb, präsenzabhängige Lichtsteuerung

Ausstattung: elektronisches Zutrittssystem, Personenaufzug, Cat.7 Verkabelung als Stockwerkszuleitung

Beleuchtung: Grundbeleuchtung der Allgemeinflächen, individuelle Bürobeleuchtung

Fußbodenaufbau: schalltechnisch optimiertes Doppelbodensystem

Raumaufteilung: individuell gestaltbar in Trockenbauweise oder mit Systemtrennwänden

Hohe Sicherheitsstandards: automatische Feuerlöschanlage und Brandmeldeanlage

Lagerflächen: auf jedem Stockwerk

Vorteile

Beste Lebensqualität

Individuelle Raumgestaltung

Niedrige Betriebskosten

Verringerung des CO2-Ausstoßes

Internationales Leuchtturmprojekt

Positionierung im Umfeld nachhaltiger Unternehmen und Organisationen